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Heute, 17:45

Minecraft: Kostenfreies Space-Add-on lässt euch Mondbasis besiedeln

Wem die schier endlosen Möglichkeiten der gigantischen Welt von Minecraft noch nicht genug sind, kann jetzt seine Bauaktivitäten ins All verlegen. Unter dem Namen Lunarcraft wurde nun eine Mod von höchst offizieller Seite veröffentlicht, die euch das Leben auf dem Mond schmackhaft machen soll.

Neben der Erkundung der Mondlandschaft und originalgetreuer Regionen mit dem Rover könnt ihr auch eure Mondbasis bauen und vorgegebene Quests absolvieren. Entwickelt wurde die Modifikation, welche auch als Lernmaterial dienlich sein soll, von der japanischen Weltraumforschungsabteilung JAXA. [GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_n8ojmdw7,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

Minecraft trifft Lunarcraft - Mondbasenbau und Mineralienforschung

Es ist kein Starfield und auch kein No Man's Sky, aber durch die Entwicklung des JAXA Space Education Center hat dieses Spiel einen wissenschaftlich sehr fundierten Ansatz. Die japanische Weltraumbehörde hat auf Basis von Forschungsdaten des Satelliten Kaguya die Topographie des Mondes in Minecraft nachgebaut. „Eine der Besonderheiten, die man in dieser Mondwelt erleben kann, ist der Rover, der für Erkundungstouren in dieser Welt optimal geeignet ist“, heißt es in der offiziellen Spielbeschreibung. „Dank der Erweiterungsmöglichkeiten von Minecraft sind zahlreiche Aktivitäten wie die Suche nach seltenen Mineralien oder der Ausbau der Mondbasis möglich.“

Lunarcraft soll nicht einfach ein Teil eines Videospiels sein, sondern kann ganz explizit auch als experimentelles Lernmaterial für Kinder genutzt werden. Die Mondlandschaft ist realistisch wiedergegeben, sodass sie viel über unseren Erdtrabanten und das Weltall an sich lernen können.

Ihr startet im Jahr 2050 in einer Mondbasis im Krater Theophilus, wo auch die erste japanische Mondlandung Anfang 2024 stattgefunden hat. In sieben voreingestellten Missionen müsst ihr unter anderem die Logistik in eurer Mondbasis koordinieren, Landwirtschaft betreiben, Ressourcen abbauen und die Erweiterung der Unterkünfte im Zuge der steigenden Bevölkerung vornehmen.

Dieser „DLC“ zu Minecraft steht kostenfrei auf der Homepage der JAXA zur Verfügung und kann in Minecraft Education oder der Bedrock Edition implementiert werden. Auch FAQs und Guides können auf der Seite heruntergeladen werden. Und wer schon ganz heiß auf den geplanten Minecraft-Film ist: Hier könnt ihr nachlesen, was dazu schon alles bekannt ist.

Heute, 13:35

Interview mit den Entwicklern von Indika: Über Gameplay, Inspirationen und die Haltung gegen Russland

Bereits bei seiner Ankündigung sorgte Indika für Aufsehen: Nicht nur, weil das Spiel wie ein religiöser Drogentrip aussieht und die Grenzen zum Film verschwimmen lässt, sondern auch, weil die Entwickler sich offen gegen den russischen Angriffskrieg positionierten.

 

Das verantwortliche Studio namens Odd Meter rund um Gründer und Game Director Dmitry Svetlow verließ die russische Heimat und siedelte nach Kasachstan über, wo man mit der Entwicklung fortfuhr. Weil uns nicht nur Indika selbst brennend interessiert, sondern auch, was das Team zu möglichen Inspirationen und der aktuellen Lage in Russland zu sagen hat, haben wir sie um ein Interview gebeten – die Ergebnisse dazu lest ihr im Folgenden.[GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_9brzy0tb,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

Indika: Interview mit Odd Meter – „Lachen ist eine Möglichkeit, mit Schmerz umzugehen“

4Players: In Indika reisen Spieler in ein alternatives Russland im 19. Jahrhundert. Welche Unterschiede gibt es zum echten Russland und warum habt ihr euch für diese Unterschiede entschieden?

Odd Meter: Unsere Geschichte ist bis zu einem gewissen Grad ein Märchen; es ist keine realistische, dokumentarische Arbeit. Und obwohl wir auf der einen Seite die meisten Details dieser Zeit so akribisch wie möglich behandelt haben – wir haben ein genaues Verständnis von dem Jahr, in dem alles passiert ist, haben sorgfältig bestimmte architektonische Stile studiert, das Erbe der Kirche und so weiter – sind viele Details auf der anderen Seite grotesk oder überspitzt worden.

4P: Wieso habt ihr euch dafür entschieden, Indika aus der Sicht einer Nonne zu erzählen?

OM: Indika ist eine Geschichte darüber, sich selbst und Gott zu finden. Daher ist die Nonne die passendste und logischste [Wahl] für diesen Charakter. Und ich, als Autor der Geschichte, bin sehr vertraut mit dem Leben in der russisch-orthodoxen Kirche; in meiner Jugend habe ich viel Zeit in der Kirche verbracht und als Kind habe ich mit meiner Mutter während unserer Pilgerreisen mehr als einmal ein Nonnenkloster besucht.

4P: Ihr habt erklärt, dass Spieler mit Erkundung, ein bisschen Plattforming und Umgebungsrätseln konfrontiert werden. Könnt ihr uns da mehr verraten?

OM: Das hauptsächliche Gameplay von Indika sind Erkundung und einfache räumliche Rätsel. Wir haben uns sehr viel Mühe gegeben, um sicherzustellen, dass das Gameplay die Geschichte so gut wie möglich unterstreicht, daher haben wir während der Entwicklung viele Ideen über Bord geworfen, einfach, weil sie mit der Story nicht funktioniert haben. Die Geschichte steht in unserem Spiel im Rampenlicht.

4P: In der Steam-Beschreibung heißt es, Indika wird schwarzen Humor haben. Was genau bedeutet das? War es schwierig, lustige Momente in ein Spiel einzuweben, das sich mit so einem ernsten Thema beschäftigt?

OM: Das Genre der Geschichte, die wir erzählen, ist die Tragikomödie, ich würde sogar sagen, dass die Komödie zuerst kommt. Ich bin überzeugt davon, dass das Erzählen von ernsten Geschichten mit einem ernsten Gesicht keine gute Idee ist. Und viele schmerzhafte Probleme können nur durch Humor aufgedeckt werden. Allgemein und sogar von einer biologischen Perspektive aus ist Lachen eine Möglichkeit, mit Schmerz umzugehen.

4P: Indika fokussiert sich sehr auf die Geschichte. Wird das Spiel eher eine lineare Erfahrung werden oder wird es mehrere Wege geben, abhängig von den Entscheidungen, die Spieler beim Spielen treffen?

OM: Das Spiel wird völlig linear sein, sowohl was das Gameplay als auch die Geschichte angeht. Wir haben keine Entscheidungen oder alternativen Enden, weil es uns wichtig war, eine ganz bestimmte Idee rüberzubringen.

4P: Ihr habt Indika mit einem Arthouse-Film vergleichen. Gab es irgendwelche Inspirationen für die Ästhetik des Spiels? Irgendwelche Filme die zur Optik oder dem Gefühl des Spiels beigetragen haben?

OM: Als Inspiration dienten uns die Werke von Yorgos Lanthimos, Terry Gilliam und Andrei Tarkovsky, während es beim Schreiben des Skripts die Romane von Dostojewski, Gogol und Bulgakov waren.

[GUI_600SCREENSHOT(setid=92715,id=92658147,linktext=Das Leben als Nonne im 19. Jahrhundert ist auch dann kein leichtes, wenn man in einer alternativen Version von Russland unterwegs ist.)]

4P: Habt ihr irgendwelches Feedback von anderen Entwicklern aus der Industrie bekommen bezüglich eurer sehr offenen Einstellung gegen Russland?

OM: Auf jeden Fall. Die meisten teilen und unterstützen meine Unterstützung. Es ist wichtig zu betonen, dass meine Haltung nicht gegen Russland, sondern die aktuelle Regierung ist. Der Anfang dieses Krieges war meiner Meinung nach nicht nur ein Verbrechen gegen die Ukraine, sondern auch gegen die Menschen in Russland, die Zukunft des Landes und seinen Interessen.

4P: Es gab eine finnische Zeitung, die eine Counter-Strike-Karte entwickelt hat, die Spielern half, den Krieg gegen die Ukraine besser zu verstehen. Habt ihr von dem Projekt gehört und wenn ja, was haltet ihr davon?

OM: Um ehrlich zu sein höre ich zum ersten Mal davon, aber es klingt sehr interessant.

4P: Welche Versuche würdet ihr gerne von anderen Entwicklern sehen, um mehr Aufmerksamkeit für den Krieg zu verbreiten, denn Russland gegen die Ukraine führt?

OM: Nun, eins der Hauptziele der russischen Propaganda ist es, im Land ein Gefühl zu erschaffen, dass alle die Handlungen der Regierung unterstützen, weil es für uns als Menschen extrem schwer ist, als einziger gegen den Strom zu schwimmen. Es ist daher sehr wichtig, einfach etwas zu sagen wie: Ich bin dagegen. Aber selbst jemanden mir, der außerhalb von Russland lebt, verursacht das Angst, da ich mehrere Drohungen erhalte. Daher kann ich mir vorstellen, wie schwer es für diejenigen ist, die das Land verlassen haben. Ich habe also nicht das Gefühl, als hätte ich das Recht, jemanden zu irgendwelchen Handlungen aufzurufen.

Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei Odd Meter, dass sie sich die Zeit genommen haben, unsere Fragen so ausführlich zu beantworten. Keine Antwort gab es auf die Frage nach dem Release-Termin: Derzeit ist das Spiel für das 1. Quartal diesen Jahres geplant und soll dann auf dem PC, der Xbox Series X|S und der PlayStation 5 erscheinen. Beim vergangenen Steam Next Fest haben wir schon einmal die Chance genutzt, uns die kostenlose Demo von Indika näher anzuschauen und verraten euch unsere ersten Eindrücke.

Heute, 09:48

Persona 3 Reload: Der geheime Super-Boss des Spiels zeigt, wie es NICHT geht

Fans japanischer Rollenspiele kennen sie nur zu gut: Optionale Super-Bosse, die man meist erst am Ende der Story oder sogar danach herausfordern kann – und natürlich hat Persona 3 Reload auch einen solchen.

 

Unbarmherzige Angriffe und eine riesige Lebensleiste: Die geheimen Endgegner sind häufig noch deutlich härter als der letzte Boss der Geschichte und benötigen exzellente Vorbereitung, um überhaupt eine Chance gegen sie zu haben. Doch in Persona 3 Reload ist der versteckte Kontrahent derart unflexibel, dass der Kampf zum reinen Abarbeiten einer Checkliste wird und deshalb überhaupt keinen Spaß mehr macht – es folgen natürlich Spoiler![GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_9brzy0tb,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

Persona 3 Reload: Die blaue Farbe des Velvet Rooms steht für blaue Flecken

Wer Persona 3, FES oder Portable gespielt hat, weiß natürlich bereits, dass es sich beim besagten Boss um Elizabeth handelt: Die weißhaarige Dame, die zusammen mit Igor den Velvet Room beherbergt und euch bei eurer Mission, den Tartarus und die Dark Hour auszuradieren, unter die Arme greift, indem sie das Persona-Kompendium pflegt und euch beim Fusionieren unterstützt. Nach all der Zeit, in der ihr sie euch beim Vernichten von Schatten zugeschaut hat, hat Elizabeth aber offenbar Blut geleckt – und will auch in Persona 3 Reload wieder herausfinden, wie stark ihr wirklich seid.

[GUI_600SCREENSHOT(setid=92802,id=92658754,linktext=Der schwierigste Boss in Persona 3 Reload ist kein schauriger Schatten, sondern die liebenswerte Elizabeth aus dem Velvet Room.)]

Doch wer sich darauf freut, eine unterhaltsame Herausforderung geboten zu bekommen, bei der ihr mit euren Endgame-Personas die Muskeln spielen lassen könnt und wirklich das beste vom besten auffahren müsst, um mit clever ausgedachten Strategien zu siegen, wird leider enttäuscht werden. Dass ihr den Kampf gegen Elizabeth alleine bestreiten müsst, um für Chancengleichheit zu sorgen, ist ja noch völlig legitim. Doch leider hat die Lady in Blau noch ein paar andere Regeln aufgestellt, die sie mit keinem Wort erwähnt und dessen Missachten dafür sorgt, dass ihr wie ein geprügelter Hund zurück am Eingang des Tartarus landet.

Ich kann keine Regeln befolgen, die ich nicht kenne

So erging es auch mir: Mit einer ganzen Bandbreite an starken Personas, die unterschiedliche Schwächen abdecken, mich selbst verstärken und den Gegner schwächen können und dann natürlich mit gewaltigen physischen oder allmächtigen Angriffen aus allen Rohren feuern, zog ich gegen Elizabeth in den Kampf und malte mir, trotz ihres berüchtigten Rufes, zumindest solide Chancen aus. Leider hatte ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Mein Lucifer absorbierte ihre erste Feuer-Attacke und damit war der Kampf auch schon vorbei.

„Megidolaon” prangte es auf einmal auf dem Bildschirm und nachdem eine nukleare Explosion auf mich niedergeregnet war, erlitt ich saftige 9.999 Schaden – ein garantierter K.O., außer, eure ausgerüstete Persona hat die passive Fähigkeit, einen tödlichen Treffer einmalig zu überstehen. Fassungslos probierte ich den Kampf nochmal. Hatte ich einfach Pech gehabt? Musste ich in der ersten Runde etwas anders machen? Doch der zweite Versuch lief genauso ab wie der erste und mit Stirnrunzeln begab ich mich auf eine spontane Google-Suche.

[GUI_600SCREENSHOT(setid=92802,id=92658761,linktext=Mit diesem Anblick werdet ihr konfrontiert, wenn ihr nicht haargenau Elizabeths willkürlich scheinende Regeln beachtet. Spaß sieht anders aus.)]

Wie sich herausstellt, gibt es einiges zu Elizabeth zu wissen, abseits des dezenten Hinweises ihrerseits, dass man die anderen Teammitglieder bitte nicht zum vereinbarten Treffpunkt mitbringt. Personas, die gegnerische Angriffe wirkungslos machen, absorbieren oder zurückwerfen, müssen nämlich zuhause bleiben, sonst zückt die Dame den erwähnten Megidolaon-Zauber und beendet den Kampf mit einem Fingerschnippen. Nur, dass sie diese Regeln eben nicht erwähnt, frei nach dem Motto: Um 13 Uhr hinter der Sporthalle, ohne Treten – nur dass der Herausforderer dann einen Baseball-Schläger mitbringt und einen Homerun schlägt, wenn man das falsche T-Shirt an hat.

Unflexibel und ohne Guide nicht schaffbar

Was meine Google-Suche ebenfalls zu Tage gefördert hat? Dass Elizabeth offenbar nach den immer gleichen Mustern agiert und man einen Guide samt ganz bestimmter Personas benötigt, um überhaupt eine Chance gegen die Kompendium-Hüterin zu haben. Den eben erwähnten Regeln zufolge dürfen eure Kampfpartner gegnerische Angriffe schließlich nur maximal resistieren und müssen später im Kampf geplante Megidolaon-Zauber mit genau einem Lebenspunkt übrig überleben. Dazu kommen Phasenwechsel, in denen kalkulierte Schadensmengen ausgeteilt werden müssen, um zu verhindern, dass Elizabeth sich wieder vollständig heilt – holt also lieber schonmal euren Taschenrechner aus.

Am besten eignet sich für dieses Unterfangen übrigens die Persona Orpheus Telos, die ihr aber nur dann fusionieren könnt, wenn ihr alle Social Links in einem Durchgang maximiert – ebenfalls kaum möglich, ohne beim Spielen einen Guide offen zu haben. Dass es auch ohne geht, zeigt der Reddit-Nutzer Plexicraft, der eine ellenlange Anleitung getippt hat und damit noch einmal unter Beweis stellt, welch notorische Planung der Kampf gegen Elizabeth benötigt; und wie unfassbar unflexibel dieser deshalb ist. Ich spiele doch recht ungern mit Excel-Tabellen.

Der Herausforderung beraubt

Für mich verliert die Auseinandersetzung mit Elizabeth damit jeden Reiz: Statt mir die Chance zu geben, meine kreativen Fusionsmöglichkeiten auszuschöpfen und besonders starke oder effektive Personas mitzubringen, bin ich gezwungen, einem Schema zu folgen, weil man mir sonst ohne Chance auf Gegenwehr das virtuelle Licht ausknipst. Doch damit verfehlt sie als optionaler Super-Boss ihre Aufgabe: Das Abarbeiten einer Liste von Voraussetzungen ist nicht herausfordernd, sondern mühsam – und es ist vor allem nicht spaßig.

[GUI_600SCREENSHOT(setid=92802,id=92658760,linktext=Elizabeths Auftreten und das Nutzen mehrerer Personas ist fantastisch gelungen - umso trauriger, dass der Kampf mir als Spieler keinerlei Kreativität erlaubt, sondern nur bestimmte Muster abfragt.)]

„Der Bosskampf gegen Elizabeth limitiert die Optionen und die Kreativität des Spielers, indem er sie dazu zwingt, bestimmte Fähigkeiten zu haben, weil man sonst stirbt. Es nimmt einem den Spaß, sich verschiedene Taktiken zu überlegen, um einen herausfordernden Boss zu besiegen. Super-Bosse sollten hart und herausfordernd sein, aber dem Spieler erlauben, sie auf verschiedene Art und Weise anzugehen“, schreibt Reddit-Nutzer Saltlessguy. Besser hätte ich es auch nicht sagen können.

Falls es euch ähnlich geht, kann ich also nur davon abraten, sich Elizabeth entgegenzustellen und für die von mir beschriebene Sorte von Herausforderung den Reaper aufzusuchen, der den Tartarus heimsucht, wenn ihr zu lange an einem Ort verweilt. Der ist zwar auch brachial stark, kommt aber ohne selbst ausgedachte und vor allem willkürliche Regeln daher, sondern bietet einen fairen Kampf, auf den ihr euch mit cleveren Taktiken und starken Personas vorbereiten könnt. Unabhängig von beiden Kämpfen lohnt sich ein Blick auf Persona 3 Reload in jedem Fall, wie unser umfangreicher Test verrät.

Gestern, 17:51

Zum Unmut der Fans: Pokémon-Konkurrent wagt einen unerwarteten Genre-Wechsel

Kleine und zumeist niedliche Tierwesen, deren Eigenschaften meist auf Elementen basieren, einzufangen, zu trainieren und gegeneinander antreten zu lassen – ja, das ist ein probates Mittel, um in der Gaming-Community bei so manchem ins Schwarze zu treffen. So kam diese im Jahr 2022 nach einer überaus erfolgreichen Kickstarter-Kampagne in den Genuss von TemTem.

Dieses Spiel bekommt jetzt Nachschub, allerdings nicht in Form eines klassischen Prequels oder Zusatzinhalten für das Originalspiel. Vielmehr fokussiert sich Entwicklerstudio Crema auf eine andere Spielmechanik – was bei den Fans zuweilen gar nicht gut ankommt. [GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_l7wzk0ux,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

TemTem: Vom Monstersammel-MMO zum Multiplayer-Roguelike

Das Kreaturen-Sammelabenteuer – oder Pokémon-Klon, wie man spätestens seit dem Release von Palworld gerne sagt – hat eine solide Fanbase und kommt auch bei Steam mit gut zwei Dritteln der 30.000 Reviews sehr positiv davon. Die kürzlichen Bewertungen von TemTem lesen sich häufig jedoch eher schlecht bis enttäuscht. Kein Fortschritt und wenig neuer Content seit der Early Access Phase wird Entwickler Crema unter anderem vorgeworfen, einige Inhalte, die im Rahmen der Kickstarter-Kampagne in Aussicht gestellt wurden, seien noch immer nicht verfügbar.

Nun soll es mit TemTem: Swarm einen Ableger geben, der spielerisch eine ganz andere Richtung einschlägt. Alleine oder im Online-Koop für bis zu drei Spieler müsst ihr euch in eurem Team mit den TemTems gegen Horden von Gegnern in einer Mischung aus Action-Roguelike und Bullet Hell durchschlagen. Dabei können anscheinend die eigenen Elementarangriffe wie auch Kombinationsattacken mit den Kampfgefährten genutzt werden – und auch die Entwicklung der Tems spielt weiter eine Rolle.

The day has finally arrived and we're so excited to share the new project we've been working on, Temtem: Swarm, a survivor-like bullet heaven with online co-op for up to 3 players! ����

Are you up to the challenge? The Swarm awaits, wishlist Temtem: Swarm on @Steam now! pic.twitter.com/rSgxFKZDOc

— Temtem ð��¥ Wishlist Temtem: Swarm! (@PlayTemtem) February 20, 2024 Während einige User auf Twitter unter anderem den Entwicklungsaspekt der knuffigen Monster in Kombination mit dem Survival-Genre als kreativ ansehen und auch der neue Content an sich wertgeschätzt wird, zeigen sich andere enttäuscht, dass es keine Updates zum Original-TemTem gibt. „Ihr kündigt ein neues Spiel an, bevor ihr überhaupt die versprochenen Inhalte für das alte geliefert habt“, schreibt beispielsweise Dunkelwald. „Keine neuen Inseln oder neue Tems oder irgendetwas, dass das Label MMO rechtfertigen würde, mit dem ihr euer Spiel versehen habt“, meckert dagegen Neoseeker24.

 

„Die Community erwartet, dass endlos neuer Content geliefert wird“

Cremas CEO meldete sich dagegen kürzlich auf Discord (via Reddit) zu Wort und versucht, sich und sein Team zu verteidigen. Dieses sei vonseiten der Community mit harten Vorwürfen konfrontiert worden, die haltlos seien. „Crema war immer ehrlich damit, was das Spiel war und ist. Die Community erwartet, dass endlos neuer Content geliefert wird, aber das kostet viel Zeit und Geld. MMO bedeutet nicht, dass das Spiel endlos ist.“ Dass man bei Crema gierig sei und das Spiel TemTem ein Geldraub, wollte er ebenfalls nicht auf sich sitzen lassen. „Ihr zahlt einmal und habt absolut alles. Das Spiel gibt euch mindestens 50 Stunden Abenteuer und 50 Stunden Sidequests. Niemand kann mehr zahlen, um besser zu werden; Mikrotransaktionen sind für rein kosmetische Items und ein freiwilliger Support an uns.“

Dass TemTem: Swarm mit viel Liebe kreiert wurde, schob der Crema-CEO an den Abschluss des Statements. Das lässt sich auch nicht verhehlen: Wenn man sich die Screenshots auf Steam und den Trailer anschaut, steckt für Gerne-Fans auf jeden Fall ein interessanter Ansatz dahinter. Auch wenn sich Fans mehr Inhalt für „ihr“ TemTem gewünscht hätten, ist eine andere Ausrichtung eines Franchises nicht immer eine schlechte Idee. So hat bei Palworld der Monstersammel- und Survivalspaß als Kombination auch funktioniert, auch wenn hier der Hype mittlerweile nachlässt.

Gestern, 13:23

Elden Ring: Große Analyse des Trailers zum DLC Shadow of the Erdtree - Das alles verrät das erste Gameplay

Der 21. Februar war ein denkwürdiger Tag für FromSoftware-Fans: Nicht nur, dass das japanische Entwicklerstudio endlich einen Trailer zum ersehnten Elden Ring-DLC Shadow of the Erdtree veröffentlichte, auch den Release-Termin verriet man bereitwillig.

 

Am 21. Juni, also vier Monate nach dem ersten und hoffentlich nicht letzten Werbevideo, soll die mit 40 Euro durchaus saftig bepreiste Erweiterung erscheinen, und wer mit dem Hauptspiel seinen Spaß hatte, dürfte angesichts dessen sicherlich schon unruhig in seinem Sessel hin- und herrutschen. Damit die Wartezeit nicht so lang wirkt wie das Durchreiten der Zwischenlande, haben wir den dreiminütigen Gameplay-Trailer für euch bis ins Detail analysiert und erklären, was der schon jetzt alles verrät.[GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_2mzyku9a,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

Elden Ring: So betretet ihr (vermutlich) den Shadow of the Erdtree-DLC

Bevor wir uns den neuen Gebieten, Bosskämpfen und Lore-Implikationen widmen, fangen wir lieber am Anfang an – und zwar in jeder Hinsicht. Denn die ersten 30 Sekunden des Gameplay-Trailers zum Elden Ring-DLC Shadows of the Erdtree zeigen mit großer Wahrscheinlichkeit den Zugang zur Erweiterung. Zu sehen ist dort die Bossarena von Mohg, dem Fürsten des Blutes, die sich im Mohgwyn-Palast befindet, bevor das große behaarte Ei, das im hinteren Teil platziert ist, den Bildschirm ausfüllt. Lore-hungrige Fans wissen bereits, worum es sich dabei handelt: Den Kokon, in dem Miquella, der Bruder Malenias schlummert, nachdem er von Mohg entführt wurde.

hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm https://t.co/xA340sX4qv

— Iron Pineapple (@IronPineapple_) February 21, 2024 Schon im Vorfeld wurde von vielen, darunter auch dem Souls-YouTuber Iron Pineapple spekuliert, dass Miquellas Kokon samt heraushängender Hand als Eingang zum DLC dienen werden. In seine Traumwelt werdet ihr dort aber nicht gesogen: Auf der offiziellen Website stellte man bereits klar, dass Shadows of the Erdtree im sogenannten Schattenland angesiedelt ist. Dort verrät man auch, dass Miquella einst dieses Reich betrat und sich vorher „seines Fleisches, seiner Kraft, seiner Abstammung“ und „allen goldenen Dingen“ entledigte – ihr werdet Malenias Bruder also vermutlich nicht in seiner ursprünglichen, fragilen Gestalt antreffen.

 

Dass Miquella offenbar nichts Gutes im Schilde führt, darauf deuten auch bereits zahlreiche Hinweise hin. „In seiner strahlenden Reinheit läutert er die Herzen der Menschen durch Liebe. Es gibt nichts Furchterregenderes“, heißt es zu Beginn des Trailers, während der Kokon mit dem schlafenden Entführten darin zu sehen ist. Auch dass man der offiziellen Website zufolge ins Schattenland „gelockt“ wird, unterstreicht die möglichen bösen Absichten von Miquella. Viel mehr verrät der Trailer in dieser Hinsicht zwar nicht, dass sich der Eingang zum DLC im Mohgwyn-Palast befindet, ist aber sehr wahrscheinlich. Stellt euch also darauf ein, dass ihr Mohg besiegen müsst, falls ihr dies noch nicht getan haben solltet.

„Das Schattenland liegt jenseits unserer Grenze, Simba“

Als nächstes folgen eine Reihe an Landschaftsszenen, die die Größe des Schattenlands zur Schau stellen. Neben weiten Arealen, die dank eines gigantischen Schleiers – womit wir wieder beim Schlaf- und Traummotiv von Miquella wären, denn der Schleier erinnert eindeutig an den herunterhängenden Stoff eines Himmelbetts –rund um die beiden miteinander verschlungenen und verkohlten Erdenbäume in ein gold-schwarzes Licht getaucht werden, zeigt der Trailer auch dunkle Blumenfelder im Untergrund; die verwüstete Halle einer Kathedrale, die an die Akademie von Raya Lucaria erinnert; sowie mit Krügen behangene Höhlen und mit Lava gefüllten Schlössern – an Varianz mangelt es dem Elden Ring-DLC also offenbar nicht.

In einem Interview mit Eurogamer verriet Hidetaka Miyazaki, Chef vom verantwortlichen Entwicklerstudio FromSoftware, dass es erneut normale Areale, kleine Verliese und Legacy-Dungeons geben solle. Allerdings, so Miyazaki weiter, seien diese nun nahtloser miteinander verbunden. Ebenfalls spannend: Der typische Giftsumpf darf natürlich ebenfalls nicht fehlen, auch wenn wir im Trailer noch keinen Blick darauf erhaschen konnten. 

Die Menge an verschiedenen Orten und der stolze Preis von 40 Euronen deuten bereits auf die schiere Größe des DLCs hin und der Studio-Chef bestätigt die Vermutungen beziehungsweise Hoffnungen der Fans im erwähnten Interview, wonach Shadows of the Erdtree die „bislang größte Erweiterung [des Studios] was den allgemeinen Umfang angeht“ sein soll. Bereits die reine Oberfläche des Schattenlands soll größer sein als Limgrave.

Brachiale Bosskämpfe: Diese Endgegner zeigt der erste Trailer

Für viele Spieler stellen die Bosskämpfe der FromSoftware-Spiele das Highlight schlechthin dar und auch im Elden Ring-DLC werdet ihr auf entsprechend knackige Feinde mit langen Lebensleisten treffen. Mehr als zehn Stück soll es geben, wie Eurogamer in Erfahrung bringen konnte, und im ersten Trailer sind schon einige davon zu sehen. Nur kurz im Bild: Ein Ritter auf einem gepanzertem Wildschwein; eine Mischung aus Nashorn und Nilpferd mit einem Zauber, der es in ein Stachelschwein verwandelt; sowie ein verwesender alter Mann, der sich gerade seine Wirbelsäule aus dem Kopf zieht und diese sicherlich als Waffe verwenden will.

[GUI_600SCREENSHOT(setid=92805,id=92658792,linktext=Diese Boss-Bestie gibt uns schon jetzt viele Rätsel auf: Ist sie ein einziges Wesen oder handelt es sich angesichts der vielen Arme und Beine um mehrere Personen in einer Art Kostüm?)]

Ein bisschen mehr lässt sich zu vier anderen Bossen sagen. Als einer der ersten großen Endgegner springt im Trailer eine gewaltige Bestie mit Löwenkopf, aber menschlichen Armen und Beinen auf den Spieler zu. Ein Großteil seines Körpers ist allerdings von einer Kutte verhangen, unter der euch vermutlich, ähnlich wie bei Godrick, eine böse Überraschung erwarten dürfte – nicht, dass die Schnappangriffe, die beschworenen Blitze und der graue Nebel, der sicherlich den bei voller Leiste sofort tödlichen Zustand Todespest herbeiführt, schon genug wären.

Auch spannend ist der übergroße Wicker Man, dessen brennender Körper aus gezwirbelten Eisenstäben besteht, in denen leicht entflammbares Material zu stecken scheint; wobei nicht eindeutig erkennbar ist, ob es sich dabei um Menschen oder nur um Holz handelt. Auch Beserk-Fans wird die wandelnde Fackel bekannt vorkommen. Eines der abgefahrensten Designs rockt derweil ein gigantisches Skelett auf einem Pferd, das einen knochigen Bumerang wirft und das wirkt wie eine Mischung der beiden Sagengestalten Dullahan (stammt aus Irland) und Nuckelavee (stammt aus Schottland).

[GUI_600SCREENSHOT(setid=92805,id=92658793,linktext=Der Wicker Man ist nicht nur aus dem gleichnamigen Film bekannt, sondern auch aus dem Manga Berserk von Kentaro Miura – kein Wunder also, dass er in Elden Ring auftaucht.)]

Am prominentesten wurde aber natürlich der Cover-Star von Shadow of the Erdtree gezeigt: Messmer, der Pfähler. Mit der zweiköpfigen Schlange auf der Schulter, dem langen Stab und den verschiedenen Feuer- und Dunkelzaubern sowie einer sehr schmerzhaft aussehenden Greifattacke könnte Messmer zu einem der schwierigsten Bosse des DLCs gehören und wird auch in der Story sicherlich eine prominente Rolle spielen. Apropos Herausforderung: Im Interview wurde Miyazaki natürlich auch auf die berühmt-berüchtigte Malenia angesprochen und verkündete, dass Fans bei einigen der DLC-Bossen mit einem ähnlichen Schwierigkeitsgrad rechnen dürfen.

Neue Waffen, neue Möglichkeiten

Damit ihr damit fertig werdet, solltet ihr die vielen neuen Waffen nutzen, die euch in Shadow of the Erdtree erwarten. Gleich acht frische Kategorien soll die Erweiterung einführen und mit dem Martial-Arts-Manöver, bei dem der Spieler einen Gegner mit schnellen Faustschlägen und schwungvollen Tritten bearbeitet, dürfte sich im Trailer bereits eine davon die Ehre gegeben haben. Nicht weniger mächtig wirkt derweil die Schnellschuss-Armbrust, die beinahe an ein Maschinengewehr erinnert.

[GUI_600SCREENSHOT(setid=92805,id=92658791,linktext=Der Stachelschwein-Zauber, den auch der oben erwähnte Nilpferd-Nashorn-Boss einsetzt, kann offenbar ebenfalls von euch benutzt werden, wenn ihr die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt.)]

Damit enden die Möglichkeiten, die man euch zum Bezwingen der Bosse an die Hand gibt, natürlich noch nicht. Auf der offiziellen Website erklärt man, dass es auch neue Ausrüstung, Waffentalente und Magie geben wird, wobei letztere auszugsweise ebenfalls schon im Trailer zu sehen ist. So bringt ein großflächiger lila Zauber mit Schmetterlingen eine Reihe von Feinden zum Einschlafen, während eine Inkantation einen riesigen Bärenkopf auf den Plan ruft – damit wird’s haarig für die Gegner.

Elden Ring-DLC Shadow of the Erdtree: Volles Rohr Lore

Bleibt der Aspekt der Lore-Implikationen, zu denen sich aktuell noch nur viel spekulieren lässt. Souls-YouTuber befassen sich bereits mit den ersten Theorien, die sich zum gezeigten aufstellen lassen, und vor allem Messmer ist Mittelpunkt vieler Diskussionen. Aktuell schwebt die These im Raum, dass er ein Bruder von Miquella und Malenia und damit ebenfalls aus der Verbindung von Marika und Radagon entsprungen sein könnte. Mehr zur Geschichte rund um Miquella könnt ihr derweil in unserem Spekulationsartikel zum Elden Ring-DLC Shadow of the Erdtree nachlesen.

Sillawok in the twitch chat pointed out that Messmer may be the Smouldering butterfly. If Miquella is Nascant, and Malenia is Aeonian. (Melina was commonly believed to have been Smouldering but now there's another contender) pic.twitter.com/JTRmIWMGrq

— ð���ð��²ð��¢ð��©ð���ð���ð��¤ (@xIngenue) February 21, 2024 Welche Gebiete ihr in der Erweiterung noch bereisen, welche Bosse noch bezwingen, welche Waffen noch meistern und welche Geschichten noch lernen könnt, erfahrt ihr dann ab dem 21. Juni, wenn Shadow of the Erdtree für den PC, die PS4 und PS5 sowie die Xbox One und Xbox Series X|S erscheint. Im Gameplay-Trailer zum Elden Ring-DLC ebenfalls angekündigt: Eine sündhaft teure Collector's Edition für 249,99 Euro, bei der ihr zusätzlich zur Erweiterung eine 46 Zentimeter hohe Figur von Messmer bekommt.

Gestern, 09:39

GTA-Geheimnis gelüftet: Entwickler erklärt, warum der Mond bei Beschuss größer und kleiner wird

Die Älteren unter den Lesern werden es vermutlich kennen: Wer auf den Mond schießt, der verändert die Größe des Erdtrabanten. Natürlich nicht im echten Leben, sondern in GTA 3, Vice City oder San Andreas.

Aber wie ist es überhaupt zu diesem kuriosen Easter Egg gekommen? Immerhin dürfte ja wohl kaum ein Entwickler ganz bewusst einen sich in seiner Größe veränderbaren Mond eingebaut haben – oder? Nach über 20 Jahren hat nun der Erfinder des Easter Eggs das Geheimnis gelüftet. [GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_ehzkk860,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

GTA 3: Wegen Uneinigkeit gibt mehrere Mond-Größen Auf Twitter nahm sich vor wenigen Tagen Obbe Vermeij die Zeit, um über den Mond und dessen physische Kuriosität in GTA 3 aufzuklären. Vermeij war von 1995 bis 2009 bei Rockstar Games tätig und verdiente sich seine Brötchen seinerzeit als technischer Direktor für fast alle großen GTA-Projekte. Er ist auch derjenige, der für das Mond Easter Egg zuständig war, wenn auch nicht unbedingt freiwillig.

The artists gave me a texture for the moon in gta3.

I placed the moon in the sky, made sure it was visible at night and that it was a reasonable size.
A few days later 4 artists were at my desk asking me to change the size of the moon.
"No problem" I said.

It turned out they… pic.twitter.com/EseRI9jo6H

— Obbe Vermeij (@ObbeVermeij) February 14, 2024
Angefangen, so Vermeij, hat alles mit einer Textur für den Himmelskörper, die er in GTA 3 einbaute und dafür sorgte, dass er nachts sichtbar war. "Ein paar Tage später standen vier Grafiker an meinem Schreibtisch und haben mich gebeten, die Größe des Mondes zu ändern", so der Ex-Rockstar-Mitarbeiter weiter. An und für sich kein Problem, aber die Kollegen konnten sich nicht wirklich auf eine Größe einigen.

Zwei wollten ihn kleiner und somit realistischer halten, die anderen wollten ihn lieber größer und filmreifer haben – es kam zu langen Diskussionen. "Das ging ein Weilchen so weiter, und ich schlug vor, die Größe des Mondes im Spiel variabel zu gestalten. Auf diese Weise konnten sie in ihrer eigenen Zeit eine Entscheidung treffen und mich über das Ergebnis informieren. Da ich an dem Scharfschützengewehr gearbeitet habe, habe ich es so gemacht, dass der Mond durch 3 Größen (klein, mittel, groß) wechselt, wenn der Spieler auf ihn schießt."

Differenz in Luft aufgelöst Eigentlich war dieses "Feature" nur für die interne Testversion von GTA 3 gedacht, aber da sich die Kollegen nie wieder bei ihm gemeldet haben, hat Vermeij es schlussendlich einfach drin gelassen. Gestört hat es ja offenbar niemanden, denn auch in Vice City und San Andreas war es weiterhin möglich, den Mond zu vergrößern beziehungsweise zu verkleinern.

Der Rest ist Geschichte, im wahrsten Sinne des Wortes. Der sich verändernde Mond gehört bis heute zu einem der bekanntesten Easter Eggs der Videospielgeschichte. In GTA 4 und GTA 5 ist es allerdings nicht mehr enthalten und wir wagen mal die gewagte These, dass auch in GTA 6 der Mond so bleibt, wie er ist. Offiziell werden wir das aber wohl spätestens erst 2025 herausfinden.

23. Februar 2024, 17:50

Kein Aprilscherz: Doom könnt ihr bald offiziell auf eurem Rasenmäher spielen

Das erstmals 1993 veröffentlichte Doom läuft auf jeder erdenklichen Plattform: Ob auf Kameras, einer Mikrowelle, in Minecraft oder in Notepad. Bald könnt ihr den Shooter-Klassiker sogar auf einem Rasenmäher spielen, und das tatsächlich hochoffiziell.

Beim schwedischen Unternehmen Husqvarna arbeiten nämlich offenbar ein paar große Doom-Fans, weshalb es den Oldie in wenigen Wochen als Update für die eigenen Mähroboter geben wird. Dabei soll es sich um keinen verfrühten Aprilscherz handeln, obwohl das Update erst dann veröffentlicht wird. [GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_9brzy0tb,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

Doom meets Husqvarna in höllischem Update Gemäß Husqvarna wird man im April ein Update veröffentlichen, welches die erste Episode von Doom auf die NERA-Roboterrasenmäher bringt. Sobald der Patch installiert ist, könnt ihr auf dem Display den Shooter spielen. Gesteuert wird mithilfe der Bedienungselemente, so lauft ihr beispielsweise vorwärts mit der Start-Taste und bewegt euch mithilfe des kleinen Steuerrads.



Damit natürlich nicht auf einmal sämtliche Besitzer ein solches Update auf ihren Rasenmäher erhalten, müsst ihr euch speziell für den Doom-Patch registrieren. Anschließend soll ab dem 9. April die Aktualisierung stattfinden und ihr könnt beim Rasenmähen noch ein paar Dämonen abschießen – allerdings nicht dauerhaft.

Wie Husqvarna bekannt gibt, wird es Doom nur bis zum 9. September 2024 geben. Danach wird der Shooter wieder von den Rasenmähern entfernt. Warum? Das geht aus der Mitteilung auf der Webseite der schwedischen leider Firma nicht hervor.

Was hat Doom mit Rasenmähern am Hut? Wer sich nun fragt, was zur Hölle (Pun intended) Husqvarna mit Doom zu tun hat, der findet die Antwort auf der Dreamhack 2023. Bei dem LA(W)N-Event, welches jährlich in Schweden stattfindet, wurde bereits auf den Rasenmähern ein Doom-Turnier zwischen den anwesenden Spielern ausgetragen. Das kam so gut an, dass sich die Verantwortlich bei Husqvarna offenbar dachten: Warum nicht allen Interessierten die Möglichkeit geben?

Immerhin darf sich damit der Shooter, mit dem id Software einst die Videospielwelt revolutionierte, auf einer weiteren sehr ungewohnten Plattform ausbreiten. Ein neues Doom zeigt sich derweil noch nicht am Horizont, dafür könnte es aber in Zukunft eine Rückkehr von Quake geben.

23. Februar 2024, 17:00

Amazon: Für komfortableres Mobile Gaming - Smartphone-Controller mit 22 Prozent Rabatt

Cloud-Gaming-Dienste wie Xbox Game Pass bieten die Möglichkeit, hochwertige Spiele direkt auf dem Smartphone zu genießen. Hierfür empfiehlt sich ein spezieller Smartphone-Controller, der im Vergleich zur Touchscreen-Steuerung ein deutlich präziseres Spielerlebnis bietet.

 

Wer auf der Suche nach einem Smartphone-Controller ist, sollte einen Blick auf den GameSir X2 Pro werfen. Bei Amazon ist er mit einem Rabatt von 22 Prozent auf den zuletzt aufgerufenen Preis erhältlich. Dadurch kostet er nur noch 69,90 Euro anstatt 89,99 Euro. [GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_fwcyqgjl,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

Amazon: Das hat der GameSir X2 Pro zu bieten

Der GameSir X2 Pro ist ein Controller, der speziell für die Verwendung mit Android-Smartphones entwickelt wurde und offiziell von Xbox lizenziert ist. Er bietet eine direkte Verbindung über einen Typ-C-Anschluss, der die Eingangslatenz minimiert und eine schnelle Reaktionszeit in Spielen ermöglicht. Zudem unterstützt der Controller Pass-Through-Laden, wobei diese Funktion nur mit bestimmten Android-Smartphones genutzt werden kann. Bei Amazon kostet er derzeit nur 69,90 Euro.

Der Controller ist mit einer Vielzahl von Cloud-Gaming-Diensten kompatibel, darunter Xbox Cloud Gaming (Beta) mit Xbox Game Pass Ultimate, Stadia, NVIDIA GeForce Now und Amazon Luna, sowie mit Remote-Streaming-Diensten wie Xbox Remote Play, Steam Link, Rainway und Moonlight.

Der X2 Pro ermöglicht es euch, die physischen Tasten an eure Vorlieben anzupassen, einschließlich austauschbarer ABXY-Tasten und Joystickaufsätze. Diese Anpassungsoptionen sollen eine individuelle Konfiguration für verschiedene Spielstile und -anforderungen ermöglichen. Der Controller enthält außerdem einen kostenlosen einmonatigen Zugang zu Xbox Game Pass Ultimate für neue Mitglieder.

Weitere Merkmale des X2 Pro sind zwei zusätzliche programmierbare Tasten auf der Rückseite für erweiterte Steuerungsmöglichkeiten im Spiel sowie texturierte Gummigriffe für besseren Halt und Komfort bei langen Spielsessions. Amazon verlangte für den Smartphone-Controller zuletzt noch 89,99 Euro. Nun gewährt der Versandhändler auf diesen Preis einen Rabatt in Höhe von 22 Prozent.

 

 

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Dieser Artikel wurde mit maschineller Unterstützung (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

23. Februar 2024, 13:12

Sons of the Forest: Vollversion ist endlich da - und bringt einen alten Bekannten als festen NPC zurück

Survival-Fans kommen bislang im Jahr 2024 voll und ganz auf ihre Kosten: Palworld, Enshrouded, Nightingale und jetzt auch noch die Vollversion von Sons of the Forest. Nach ziemlich genau einem Jahr im Early Access gibt es nun den großen Patch 1.0, der viele Verbesserungen, neue Inhalte und einen alten Bekannten ins Spiel bringt.

Am 23. Februar 2023 ist Sons of the Forest nach der einen oder anderen Verschiebung im Early Access bei Steam gestartet und konnte sich binnen kürzester Zeit über zwei Millionen Mal verkaufen. Zwölf Monate später haben die Macher jetzt ihr Ziel erreicht und dem Survival-Abenteuer den finalen Anstrich verpasst, und der hat es noch einmal in sich. [GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_kzst5irm,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

Sons of the Forest: Version 1.0 mit neuen Inhalten und vielen Verbesserungen Auf der rein inhaltlichen Ebene bringt das Update 1.0 für Sons of the Forest einige Erweiterungen für die Story des Spiels: Es gibt ein neues, auf euren Entscheidungen basierendes Ende und mehr Zwischensequenzen. Außerdem könnt ihr erneut auf Timmy aus dem ersten The Forest treffen, der als vollständiger NPC hinzugefügt wurde.

Darüber hinaus gibt es neue Mutanten, ein Krankheitssystem, wenn ihr ungefiltertes Wasser zu euch nehmt, und mehr Höhlen und Wege innerhalb der Spielwelt. Natürlich gibt es ebenso neue Bauoptionen und Gegenstände, die euch das Überleben im besten Falle ein wenig erleichtern. Die vielleicht spannendste Änderung: Das mysteröse Artefakt kann ab sofort komplett zusammengesetzt werden. Die Patch-Notes verraten allerdings nicht, was dann passiert, aber es gibt offenbar mehr als nur eine Anwendungsmöglichkeit.

Zu guter Letzt fügt Version 1.0 einen Creative-Mode hinzu, bei dem ihr sämtliche Items im Inventar habt und Gebäude sofort platzieren könnt. Den neuen Modus müsst ihr jedoch erst freischalten, indem ihr die Kampagne durchspielt. Immerhin: Das Update ist mit alten Speicherständen kompatibel, sprich ihr müsst nicht zwingend von vorne anfangen. Allerdings werdet ihr manche neuen Ereignisse dann nicht zu Gesicht bekommen.

Wie es übrigens jetzt nach Version 1.0 mit Sons of the Forest weitergeht, ist noch nicht ganz geklärt. Klar ist, dass das Survival-Spiel weiterhin Updates erhalten wird, aber wie groß diese schlussendlich ausfallen werden, wird die Zeit zeigen. Konkurrent Palworld hat hingegen schon recht genaue Pläne, befindet sich aber natürlich noch im Early Access.

23. Februar 2024, 13:09

Perfekt zum Zocken: Exzellenter LG 4K MiniLED-TV mit 120 Hertz & Gaming-Features zum Tiefstpreis bei Amazon

In der Welt der Unterhaltungselektronik ist es nicht selbstverständlich, ein Sonderangebot zu finden, das den Preis in ein Aufsehen erweckendes Verhältnis zur Qualität setzt. Der auf allen Ebenen überzeugende LG 4K QNED MiniLED-TV, der mit einer flottenBbildwiederholfrequenz von 120 Hertz daherkommt, ist derzeit auf Amazon zum bisherigen Tiefstpreis erhältlich.

Der LG 55QNED879QB zeichnet sich nicht nur durch seine Erschwinglichkeit aus. Im Vergleich zu ähnlichen Modellen anderer Marken, die oft mehr Geld für vergleichbare Spezifikationen verlangen, steht der 4K-TV für ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.[GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_fwcyqgjl,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

LG 4K MiniLED-TV bei Amazon im Angebot: Das hat er zu bieten
Mit einer Bildschirmdiagonale von 55 Zoll und einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln bietet der LG 55QNED879QB gestochen scharfe Bilder. Die Kombination aus LCD, IPS, NanoCell und Quantum Dot Technologie, unterstützt durch MiniLED-Hintergrundbeleuchtung mit Full Array Local Dimming über 120 Zonen, sorgt für eine brillante Bildqualität. HDR-Support in Form von Dolby Vision IQ, HDR10 und HLG verbessert die Darstellung von Hell-Dunkel-Kontrasten, was zu lebendigeren und realistischeren Bildern führt. Bei Amazon zahlt ihr Geizhals zufolge aktuell den Tiefstpreis:


Mit dem Gen5 4K AI-Prozessor analysiert und optimiert der Fernseher Inhalte in Echtzeit, um die bestmögliche Bildqualität zu liefern. Dieser Prozessor arbeitet mit der Cinema HDR-Technologie, um ein Kinoerlebnis für das eigene Wohnzimmer zu schaffen. Dolby Vision IQ passt die Bildwiedergabe dynamisch an das Umgebungslicht an, während Dolby Atmos für ein immersives Klangerlebnis sorgt, das den Zuschauer mitten ins Geschehen versetzt.

Für leidenschaftliche Videospiel-Fans bietet der LG 55QNED879QB spezielle Features wie den Game Optimizer, der HDR-Grafiken automatisch optimiert, ebenso wie AMDs FreeSync-Technologie, die für ein flüssiges Spielerlebnis ohne merkliche Eingabeverzögerung sorgt. Diese Features, gepaart mit der rasanten Bildwiederholrate, ermöglichen es, Spiele in höchster Qualität zu genießen, was den Fernseher zu einer vielseitigen Wahl für Unterhaltung aller Art macht.

Wollt ihr eurem brandneuen LG 4K-TV noch ein Upgrade der Extraklasse verpassen, seid ihr beim Versandhausriesen direkt an der richtigen Adresse: Bei Amazon findet ihr das immersive Govee Envisual TV Backlight, mit dem ihr Ambilight zum Sonderpreis nachrüsten könnt, aktuell ebenfalls im Angebot zu einem reduzierten Preis.

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23. Februar 2024, 12:27

Mortal Kombat 1: Crossplay ab nächste Woche möglich - aber nicht für alle

Zusammen mit dem nächsten Patch für Mortal Kombat 1 wird Entwickler Netherrealm nun auch die viel erwartete Crossplay-Funktion in das Prügelspiel implementieren. Diese soll unter anderem das Feature besitzen, dass Spieler ihrer Gegner basierend auf der Qualität der Internetverbindung filtern können.

Der Patch wird – franchisekonform als Krossplay betitelt – in der kommenden Woche auf den Weg gebracht, wie Netherrealm auf Twitter bestätigt. Möglicherweise zusammen mit dem nächsten DLC-Charakter. Zu bemerken ist dabei jedoch, dass nicht alle Spieler vom Crossplay profitieren werden. [GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_9brzy0tb,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

Mortal Kombat 1: Krossplay über fünf Monate nach Release

So soll die plattformübergreifende Funktion für die PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC verfügbar sein, Switch-Nutzer gucken in die Röhre. Fans bemängeln auch, dass dieses eigentlich geläufige Feature erst nach Monaten bei Mortal Kombat 1 Einzug hält, während beispielsweise Street Fighter 6 oder Tekken 8 vom ersten Tag an mit Crossplay ausgestattet waren.

Das Feature, dank welchem Spieler User mit vermeintlich schwächerer Verbindung ausklammern können und das schon vor ein paar Wochen in das Spiel integriert wurde, soll auch zusammen mit Crossplay funktionieren. So können zum Beispiel Nutzer mit Kabelverbindung diejenigen mit WLAN ausblenden beziehungsweise Kampfanfragen ablehnen.

Am 28. Februar, also ebenfalls nächste Woche, wird mit DC-Superheld Peacemaker der nächste Gast-Charakter als DLC zur Verfügung stehen, zunächst jedoch für die Kombat Pack- und Early Access-User. Diese dürfen sich auch auf Janet Cage als neue Cameo-Kämpferin freuen. Alle anderen Spieler können diese Inhalte erst in der darauffolgenden Woche nutzen. Was wir von Peacemaker, verkörpert von John Cena, erwarten dürfen, könnt ihr hier nachlesen.

23. Februar 2024, 11:11

Zu viele Spieler: Diablo-Konkurrent Last Epoch bricht zusammen - aber es gibt eine simple Lösung

Zu viele Spieler, zu volle Server: Nein, die Rede ist nicht von Helldivers 2. Stattdessen darf sich nun auch Last Epoch mit technischen Schwierigkeiten herumschlagen, nachdem das Action-Rollenspiel den Schritt zur Version 1.0 gewagt hat.

Fast fünf Jahre nach dem Start im Early Access ist am 21. Februar die Vollversion des Diablo-Konkurrenten erschienen. Zwar konnten die Entwickler von Eleventh Hour Games ein Stück weit das Interesse abschätzen, aber dennoch hat man nicht mit einem solchen Ansturm gerechnet. Während im Hintergrund schon an Verbesserungen der Serverstabilität gearbeitet wird, lässt man die Spieler nicht komplett auf dem Trockenen sitzen. [GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_kzst5irm,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

Last Epoch: Kleines Geschenk wegen zu voller Server "Obwohl wir das Gefühl hatten, dass wir gut vorbereitet waren und mit einem hohen Maß an Zuversicht an die Sache herangegangen sind - wir hatten sogar das Gefühl, dass wir übertrieben vorbereitet gewesen sind - wurde uns klar, dass in einer echten Situation Sachen schief gehen können, die in einem simulierten Praxistest einfach nicht möglich sind", heißt es von Game Director Judd Cobler in einem ausführlichen Reddit-Beitrag über den Release von Last Epoch.

Launch Day Recap from Game Director/founder
byu/moxjet200 inLastEpoch
Innerhalb von "20 Minuten nach dem Launch" wollten über 150.000 Spieler loslegen, wie Cobler weiter ausführt. Die Server seien sofort unter Stress gewesen und aufgrund eines unerwarteten Service-Ausfalls kam es zu einigen Schwierigkeiten. Die Folge? Verbindungsfehler, lange Ladezeiten, Lags und natürlich genervte Spieler. Das Team hat umgehend an den Problemen gearbeitet, aber trotzdem kam und kommt es immer noch zu einigen Hürden.

Aufgrunddessen hat sich Eleventh Hour Games dazu entschieden, zumindest eine kleine Entschädigung zu liefern. Alle Spieler, die Last Epoch aktuell spielen, erhalten einen kostenlosen Ingame-Umhang mit herbstlichen Farben für euren Charakter. Das Geschenk sollte euch automatisch zugeteilt werden, so die Entwickler.

Solo-Spieler können offline loslegen Von den Server-Problemen sind in erster Spieler betroffen, die online entweder alleine oder mit ihren Freunden spielen wollen. Anders als bei so manch anderen Titeln in der aktuellen Zeit könnt ihr Last Epoch jedoch auch komplett ohne Internetverbindung genießen: Ein Offline-Modus macht es möglich.

Dieser hat jedoch den Nachteil, dass ihr mit eurem Charakter daran gebunden seid. Es gibt demnach keine Möglichkeit, euren Helden später in eine Online-Version umzuwandeln. Dafür könnt ihr immerhin die Zeit nutzen, um die verschiedenen Klassen auszuprobieren.

Immerhin ist Eleventh Hour Games in diesen Tagen nicht alleine mit Server-Problemen. Neben Last Epoch kämpft auch das erst vor kurzem veröffentlichte Helldivers 2 immer noch mit viel zu vielen Spielern.

23. Februar 2024, 10:58

Final Fantasy 7: Rebirth - Nur ein Spiel der Reihe hatte bessere Bewertungen

Die ersten Reviews zu einem der vielleicht größten Titel des Jahres sind draußen und nächste Woche ist es soweit, dass auch die Fans Hand an das neue Final Fantasy 7: Rebirth legen können. Gespannt dürften sie ohnehin sein – nach den nun veröffentlichten Bewertungen wahrscheinlich sogar noch ein bisschen mehr. Es ist lange her, dass ein Spiel der Reihe einen so guten Score bekam.

Schon der Auftakt zur Runderneuerung des Klassikers von 1997 wurde in Final Fantasy 7: Remake vor vier Jahren mit Spannung erwartet. Nachdem dieses sich jedoch lediglich auf das Anfangsgebiet Midgar konzentrierte und nur etwa ein Zehntel der Spielzeit des Originals abdeckte, war klar, dass Spieler von Rebirth ein ganz anderes Erlebnis erwarten können. [GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_ocx0dj5n,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

Final Fantasy 7: Rebirth - Nur der neunte Teil war besser

Auf Metacritic kommt Final Fantasy 7: Rebirth derzeit bei bisher 119 Reviews auf eine durchschnittliche Bewertung von 93/100. Damit liegt das Spiel sowohl gegenüber dem Story-Vorgänger FF7: Remake wie auch dem letzten Jahr erschienenen Final Fantasy 16 mit sechs Punkten in Front. Das letzte und einzige Spiel der Reihe, das einen höheren Punkteschnitt aufweisen kann, ist Final Fantasy 9 mit 94 Punkten bei den Kritikern. Auch der Userscore von 9,0 Punkten ist außerordentlich.

Das magische Abenteuer um den Dieb Zidane Tribal, Prinzessin Garnet Alexandros und den Ritter Adelbert Steiner aus dem Jahr 2000 verzauberte, damals noch auf der ersten PlayStation, mit einem individuellen Stil, einer phantastischen Story und charmanten Charakteren. Neben Final Fantasy 7 gilt der neunte Teil bis heute als einer der beliebtesten der Reihe.

Final Fantasy 7: Rebirth hat also anscheinend das Zeug dazu, das wegweisende Erbe seiner Vorlage fortzuführen. Ob es bei den Fans ähnlich gut ankommt, bleibt freilich abzuwarten. Das Spiel erscheint kommende Woche am 29. Februar exklusiv für die PlayStation 5. Auch wir können uns den überwiegend sehr guten Bewertungen nur anschließen: Was wir mit Cloud Strife und seinen Kameraden erlebt haben, könnt ihr in unserem Review zu Final Fantasy 7: Rebirth lesen.

 

23. Februar 2024, 10:05

Helldivers 2 erhöht Serverkapazitäten und wirft AFK-Spieler über Bord - aber freut euch nicht zu früh

Kurz vor dem Wochenende gibt es positive Nachrichten von der Serverfront bei Helldivers 2: Die Arrowhead Studios haben die Serverkapazitäten ein gutes Stück nach oben geschraubt. Trotzdem könnte es immer noch schwierig werden, den Koop-Shooter zu spielen.

Bislang war es so, dass das schwedische Entwicklerteam aufgrund des enormen Andrangs die maximale Spieleranzahl beschränken musste: Bis zu 450.000 Spieler durften gemeinsam die Demokratie verteidigen. Mit einem neuen Update hat man das Maximum jetzt angehoben, aber unter Umständen müsst ihr euch dennoch hinten anstellen. [GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_ocx0dj5n,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

Helldivers 2: Mehr Spieler dürfen auf die Server Wie Arrowhead-CEO Johan Pilestedt auf Twitter mitteilt, hat das Team die Serverkapazitäten von Helldivers 2 pünktlich zum bevorstehenden Wochenende noch einmal deutlich erhöht: Ab sofort dürfen bis zu 700.000 Spieler gleichzeitig spielen. Eine beachtliche Steigerung, wodurch ihr theoretisch nicht mehr allzu oft im Login-Screen warten solltet.

Friends of @helldivers2,

I have one final update for tonight. We have updated the max CCU cap to 700,000. Unfortunately, we expect the CCU to reach that level. We believe that the wait times will be much more bearable.

Tomorrow we are doing some final improvements for the…

— Pilestedt (@Pilestedt) February 23, 2024
Trotzdem solltet ihr nicht zu früh die Faust für die Demokratie in die Höhe heben. "Leider erwarten wir, dass die CCU [concurrent user - gleichzeitige Anzahl von Nutzern, Anm. d. Red.] dieses Niveau erreichen werden. Wir glauben, dass die Wartezeiten viel erträglicher sein werden", heißt es von Pilestedt. Gleichzeitig gibt es noch eine weitere Ergänzung vom Serverteam.

Fortan werden Spieler, die die ganze Zeit nur AFK herumstehen, nach nur etwa 15 Minuten von den Servern geworfen. Das soll ebenfalls dabei helfen, die angespannte technische Situation ein wenig zu entlasten, insbesondere im Hinblick auf das bevorstehende Wochenende, bei der sicherlich wieder die Serverlast bis an ihre äußersten Grenzen getrieben wird.

Wie lang der Erfolg von Helldivers 2 noch anhält, bleibt derweil abzuwarten. Aktuell lässt sich trotz der technischen Unzulänglichkeiten noch keine signifikante Abnahme der Spielerzahlen ablesen. Warum der Shooter so gut ankommt, vermitteln wir euch derweil in unserem Test zu Helldivers 2.

22. Februar 2024, 17:25

Elden Ring: Shadow of the Erdtree - Kämpfe so schwierig wie der krasseste Boss des Hauptspiels

Wenn der Hype um Elden Ring: Shadow of the Erdtree noch nicht groß genug war, so ist er es spätestens seit dieser Woche, da der Release-Trailer samt Ankündigungsdatum des DLCs erschienen ist und in gut drei Minuten einen spektakulären Blick zur Rückkehr ins Schattenland bietet.

Gemessen an der Spielzeit des Hauptspiels und des Preises von 39,99 Euro erwartet so mancher Fan, dass die Erweiterung sowohl in Umfang als auch im Schwierigkeitsgrad entsprechend knackig wird. Laut Director Hidetaka Miyazaki von Entwickler FromSoftware sind diese Hoffnungen berechtigt. [GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_2mzyku9a,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

Elden Ring: Shadow of the Erdtree - Spieler sollen "Gefühl des Erfolgs bekommen" 

So müssten einige optionale Bosse des DLCs Shadow of the Erdtree den Vergleich mit Malenia nicht scheuen. Diese gilt gemeinhin als härtester Gegner in Elden Ring, unter anderem wegen ihrer schnellen Attacken und der Selbstheilung. Miyazaki verriet in einem Interview mit IGN, dass einige Gegner „auf ähnliche Weise wie Malenia abgestimmt wurden“. Dass DLCs noch härtere Kampfherausforderungen bieten als das Hauptspiel, ist Fans der ebenfalls von FromSoftware entwickelten Dark Souls-Reihe natürlich längst bekannt.

„Wir wollen ein herausforderndes Erlebnis ermöglichen, das die Spieler auf die Probe stellt und ihnen ein Gefühl der Befriedigung und des Erfolgs gibt, wenn sie es durch diese Kämpfe geschafft haben“, sagt Miyazaki weiter. „Oft gibt es aber eine Freiheit hinsichtlich der Herangehensweise und eine gewisse Bandbreite an Strategien.“ Wenn man sich gut anstellt, gebe es auch „einen Weg, die Herausforderungen zu umgehen und sich ihnen später zu stellen, wenn man bereit ist“.

Wem übrigens die endlose Tortur gegen Malenia noch nicht genügend Schmerzen bereitet hat, kann sich dank einer Mod einen noch krasseren Herausforderung mit der besessenen Kriegerin stellen. Bis zum Erscheinen von Shadow of the Erdtree ist ja auch noch ein wenig Zeit. Der Elden Ring-DLC erscheint am 21. Juni für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC sowie die Last Gen. Weitere DLCs sind danach übrigens nicht geplant.


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